Fliegergruppe
Schorndorf
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  Historie

     Gründungsphase ab 1927 - Neugründung nach Kriegsende - Beginn des Kunststoffzeitalters

    Gründungsphase ab 1927
1927 - Gründung der Fliegergruppe unter dem Namen "Flug- und Arbeitsgruppe Schorndorf" auf Initiative von Hugo Gammel
          und Eberhard Schaal. Die eigentliche Gründung wurde von Hermann Steinle in die Hand genommen, einem Mitarbeiter der
          Fa. Klemm in Böblingen.
          Die Gruppe zählt zu den ersten zehn im Lande Baden-Württemberg. Mangels einer geeigneten Werkstatt beschäftigen sich
          die Mitglieder der Fag Schorndorf in der Anfangszeit mit Modellflug. 
          Gedenktafel.img
1928 - Ein ehemaliger Stall wird zur Werkstatt umgebaut, 
          es entsteht in relativ kurzer Zeit das erste Gleitflugzeug,
          ein Schulgleiter der Rhön-Rossittengesellschaft 
          (daher RRG-Zögling genannt).          
          Eine Leistung, die vom  Württembergischen Luftfahrt-
          verband (W.L.B.) mit einem größeren Zuschuß gewürdigt wird.
          Eine Tafel am Haus der ehemaligen Werkstatt in der Graben-
          straße 14 kündet heute noch von der Wiege der 
          Schorndorfer Segelflieger.
          



1929 - Bei der Suche nach einem geeigneten Gelände fährt Herrmann Steimle in Dettingen-Teck über eine fremde Wiese
          und bekommt eine polizeiliche Srafverfügung über 4 Reichsmark auferlegt.

1930 - Die erste Werkstatt wird zu klein und so erfolgt nach längeren Verhandlungen der Umzug in einen Lagerraum der
          Fa. C.F. Maier am Tor, ebenfalls in der Grabenstrasse. Das neue Mitglied Fritz Abele trägt meistens den Mietzins für
          die neue Werkstatt zu seinem Onkel Fritz Maier, der als alter Sportler häufig auf die Mietzahlung verzichtet.
        - Im selben Jahr wird das neue Flugzeug, ein verbesserter Zögling mit Rumpfverkleidung und Stahlrohrschwanz gebaut,
          der leistungsmässig auch für die B-Prüfung geeignet ist.

1932 - In einer Einrichtung des sogenannten Notstandswerkes für arbeitslose Fachhandwerker entstehen Rumpf und Tragflügel
          des erste Leistungsflugzeugs, ein Grunau Baby.
         - Die neue Werkstatt wird zu klein, zudem wird die Lagerhalle zu Geschäftzwecken benötigt, so erfolgt der Umzug in die
           nächste Werkstatt, die von den Fabrikanten J. und G. Mössle nahe ihrer Keksfabrik zur Verfügung gestellt wird.
         - Das Grunau Baby wird dort fertiggestellt.
         - Der Transport des Flugzeugs mittels Fahrradschlepp entlang der alten B29 zum Fluggelände Lindenfeld / Hornberg nimmt
           ein Ende, der Chef der Eisenmöbelfabrik L.&C. Arnold verkauft den Segelfliegern seinen zur Verschrottung vorgesehenen
           3-Ltr. Mercedes, der noch lange Jahre seine Dienste tun. Auf der Fahrt zum Hornberg und zurück schluckt der so 80-100 Liter.
           
           Spatz.img
          Quelle: Thilo Mössle - Schulgleiter Zögling mit / ohne Rumpfverkleidung (Hinterm Segelfliegerheim / Alte Knopffabrik auf der Au)
           
1933 - Das Württemberige Wirtschaftsministerium genehmigt das Fliegen an den Remstalhängen Schönbühl und Kleinheppächer Kopf.
         Damit lassen sich die weiten Anfahrten zur Teck oder aufs Kalte Feld (Hornberg) vermeiden.

1934 - Teilnahme am Rhön-Segelflugwettbewerb mit ingesamt fast 100 Maschinen. In einer Nacht-und Nebelaktion werden bei
          der Fa. Schleicher noch offene Leimstellen an den Tragflügeln repariert um die Flugzulassung zu erhalten. 
Es gelang ein thermischer Streckenflug von 40 km. Der weiteste Flug des Wettbewerbs mit dem Höchstleistungsflugzueg Condor lag bei 375 km. 1938 - Die Stadt Schorndorf schenkt der Fliegergruppe eine ehemalige Wohnbarack und stellt den Platz dafür an der Schlachthausstrasse zur Verfügung. 1939 - Im Sommer nimmt die Gruppe auf dem Gelände der Teck mit einer Minimoa an einem Ausscheidungswettbewerb für die Rhön teil.     Neugründung nach Kriegsende 1950 - Nach dem Krieg gründen trotz des Verbots jeglicher fliegerischer Betätigung einige flugbegeisterte Idealisten eine "Interessengemeinschaft Weihe", um den Segelfluggedanken zumindest wieder aufleben zu lassen. 1951 - Nach der Wiederzulassung des Flugsports konnt bereits im Oktober ein Schulgleiter auf den Namen "Stadt Schorndorf" getauft werden. Der Anfang war fast so bescheiden wie wie im gründungsjahr 1927. Werkstatträume wurden von der Fa. Eberle zu Verfügung gestellt., das notwendigste Werkzeug von überall her zusammengetragen. - Die Abteilung Modellflug wird von Kurt Wallitschka und Günther Battermann ins Leben gerufen und arbeitet ebenfalls in der Werkstatt der Segelflieger. 1952 - Im September wird ein zweites Segelflugzeug, ein Baby II b auf den Namen "Barbara Künkelin" getauft. Geflogen wurde mit beiden Flugzeugen an der Startwinde der Salacher Fliegerkameraden 1955 - Erneuter Umzug der Werkstatt in die Vorstadtstrasse. Der Bau einer eigenen Startwinde wird erfolgreich abgeschlossen. Später wird die Startwinde auf einem alten Last- wagen montiert. 1956 - Der Messelberg soll landwirtschaftlich genutzt werden. Deshalb wird das Angebot der Karlsruher Flieger zur Mitbenützung ihres Platzes in Forchheim angenommen. Die Fliegerkameraden aus Urbach trennen sich von der Gruppe und gründen ihren eigenen Verein 1957 - Anstelle der behelfsmässigen Werkstatt stellt die Stadt einen Platz auf der Au zur verfügung. Die Fa. Kübler überläßt der Gruppe eine Barack zum Selbstabbau. Nachdem die Fundamente fertiggestellt und die Barack wieder aufgebaut ist, entstehen ein großer Kameradschaftsraum, Büro, Lagerräume, Holz- und Mechanikerwerkstatt und eine Garage zur Unterstellung der Flugzeuge. Endlich besitzt die Gruppe ein eigenes Heim. 1957 - Der erste Doppelsitzer für die Schulung, ein rohbaufertig gekaufter Specht wird auf den Namen "Gottlieb Daimler" getauft. 1958 - Zusammen mit den Welzheimer Fliegern wird ein Fluggelände am Stadtrand von Welzheim gefunden und der Flugnbetrieb aufgenommen. Die Abteilung Motorflugsport wird gegründet. - Bau eines Hochleistungsflugzeugs Ka 6, das weltweit das erste Laminarprofil erhält, das vom ersten Vorsitzenden der Fliegergruppe Dieter Althaus, gleichzeitig Leiter des Stuttgarter Windkanals am Institut für Strömungslehre von Prof. Xaver Wortmann mit entwickelt wurde. 1959 - Ein Leistungsflugzeug Spatz wird gekauft und auf den Namen des alten Schorndorfer Flugpioniers "Paul Strähle" getauft. - Gründung der "Altkameradschaft Schorndorfer Segelflieger" durch die "alten Adler" 1961 - Die Ka 6 S wird fertiggestellt und vom Fluglehrer und 1. Vorsitzenden auf dem Sommerlager in Böblingen eingeflogen. - Die Abteilung Modellflug weiht ihr neues Fluggelände auf der Au mit einer Asphaltbahn mit 60mx8m ein. 1962 - Taufe der Ka 6 S auf den Namen "Berlin". Die Flugerprobung wird abgeschlossen. Dieter Althaus gelingen erste Streckenflüge mit dem neuen Flugzeug über 280 km und 310 km. - Ein Leistungssegelflugzeug Ka 8 wird angeschafft und ersetzt das zwischenzeitlich leistungsmässig in die Jahre gekommene Grunau Baby. - Der Doppelsitzer Specht wird ebenfalls verkauft - Mit der Jubiläumsfeier "35 Jahre Segelflug in Schorndorf" blickt die Fliegerguppe auf 35 Jahre mit Höhen und Tiefen zurück. 1963 - Ein neues doppelsitziges Segelflugzeug, die Ka 7 wird in den Dienst gestellt und auf den Namen "Reinhold Maier" getauft. 1965 - Der alte Spatz wird verkauft. 1967 - Eine gebrauchte Ka 6 CR wird angeschafft und auf den Namen des Ehrenbürger "Hermann Arnold" getauft. Die Finanzierung erfolgt vorwiegend durch den Verkauf von "Heißen Roten" mit einen Würstchenstand auf dem samstäglichen Schorndorfer Wochenmarkt. Aus der Not geboren, wohl der erste Würstchenstand auf dem Schorndorfer Marktplatz. - Bei einer Außenlandung wird die Ka 8 schwer beschädigt, fliegt aber im Folgejahr wieder, nachdem neue Flügel gebaut und das Rumpfvorderteil erneuert wurden. 1968 - Entscheidung zum Umzug auf das Fluggelände des Luftsportring Aalen nach Aalen-Elchingen auf der ostalb, das von vorhergehenden Fluglagern schon bestens bekannt war. Es gab viele Gründe für den Wechsel. Das neue Fluggelände bietet Bestandsschutz da im Besitz des Luftsportring Aalen, Hallen für die Unterstellung der Flugzeuge, die Möglichkeit des Flugzeugschlepps, hervorragende thermische Bedingungen, Streckenflugmöglichkeiten ohne Flugbegrenzungen in unmittelbarer Nähe und einen eigenen Campingplatz.     Beginn des Kunststoffzeitalters 1970 - Kauf des ersten Vollkunststoff-Flugzeug Standard-Libelle der Fa. Glasflügel. Aus Kostengründen wird das Flugzeug als Rohbau beschafft. In den folgenden Monaten muß der Rohbau entgratet, lackiert und geschliffen werden. Alle Innenteile müssen eingebaut, alle Ruder angebaut und die Kabinenhaube angepaßt werden. 1971 - Endabnahme und Zulassung der Standards-Libelle. Im Herbst wird der neue Flieger auf den Namen "Altkameradschaft Fritz Abele" getauft. 1972 - Erste gemeinsame Ausstellung der Modellfliegern und Segelfliegernin der alten Schorndorfer Künkelinshalle. 1975 - Kauf eines Standard Cirrus der Fa. Schempp-Hirth und taufe auf den Namen "Gottlieb Daimler", dem wohl bekanntesten Sohn der Stadt Schorndorf. Die Finanzierung erfolgt durch den Verkauf der Ka 6 CR und zusätzlicher Heimarbeit. 1977 - Die Fliegergruppe feiert in der Künkelinshalle ihr 50-jähriges Jubiläum. 1983 - Kauf einer DG 101 und Taufe auf den Namen "Barabara künkelin" im Rahmen eines großen Fliegerballs. Die Modernisierung des Flugzeugparks schreitet zwar voran, die Finanzierung wird allerdings zunehmend schwieriger. Es wird die Ka 8 verkauft, ein Mitgliederdarlehen über DM 10.000 und ein Bankdarlehen über weitere DM 10.000 aufgenommen. 1985 - Aufgrund der rückläufigen Auslastung und einem Jahr ohne große Flugbewegung wird die Standard-Libelle verkauft. 1988 - Die Ka 6 S geht bei einer Aussenlandung zu Bruch. Aufgrund der für eine Reparatur unzureichenden Werkstattausrüstung wird der Bruch an die Fliegergruppe Welzheim verkauft. 1990 - Aufgrund des steigenden Bedarfs wird eine gebrauchte Club-Libelle der Fa. Glasflügel gekauft. 2002 - Verkauf des Standard-Cirrus mit der Absicht einen Kunststoff-Doppelsitzer zu beschaffen. 2004 - Kauf eines gebrauchten Kunststoff-Doppelsitzers Twin Astir der Fa. Grob Flugzeugbau und Taufe auf den Namen "Stadt Schorndorf". Der "neue" Flieger soll den Umstieg der Flugschüler vom Holzdoppelsitzer (Ka 7) auf Kunststoff erleichtern und auch eine doppelsitzige Streckenflugeinweisung ermöglichen. 2008 - Die großzügicge Spende eines Mitgliedes ermöglicht einen weitern Schritt in der Modernisierung des Flugzeugparks. Ein gebrauchter Discus CS der Fa. Schempp-Hirth wird gekauft und auf den Namen "Gottlieb Daimler" getauft. 2009 - Die Club-Libelle wird zur Finanzierung des bereits im Vorjahr beschafften Discus CS verkauft. - Die Modernisierung unseres Flugzeugparks bestehend aus Ka 7, Twin Astir, DG 101 und Discus ist damit vorerst abgeschlossen. 2015 - Unsere Winde ist inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen und wird auch immer weniger ausgelastet. Gleiches gilt für unsere K7. Beide Geräte werden verkauft, die Winde geht nach Bulgarien, die K7 fliegt auf der Alb. Mit dem Twin Astir steht weiterhin ein Doppelsitzer, auch für die Ausbildung zur Verfügung. Für Windenstarts können wir die Winde des Luftsportrings Aalen nutzen.
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