LSG Rheinhausen e.V.

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Ausbildung

Schnupperkurse

Die Grundvoraussetzung für die Ausbildung ist ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis, dass man von einem Fliegerarzt erstellen lässt. Die Ausbildung zum PPL-C lässt sich in drei Abschnitte unterteilen. Als sogenannter A-Schüler bekommt man seine ersten Einweisungen am Flugplatz und macht mit dem Fluglehrer seine ersten Starts. Macht man seine Sache gut, macht man nach ca. 80 Starts, nachdem ein zweiter Fluglehrer zugestimmt hat, seine ersten drei Alleinstarts. Diese Prüfung nennt man die A-Prüfung. Bis hin zur A-Prüfung ist eigentlich der schwierigste Teil der Ausbildung, während für die darauffolgenden B- und C-Prüfungen lediglich die Flugfertigkeit durch verschiedene Flugfiguren wie dem Seitengleitflug, der hochgezogenen Fahrtkurve oder aber das Anfliegen der Thermik verfeinert werden.

In den Wintermonaten wird die praktische Ausbildung durch die Theorie ergänzt, die gezielt auf die theoretische PPL-C Prüfung vorbereitet. Zur theoretischen PPL-C Prüfung gehört gleichzeitig der Erwerb eines Sprechfunkzeugnisses vom Typ BZFII.

Nach bestandener PPL-C Prüfung folgt der interessanteste Aspekt der Segelflugausbildung: Um für die praktische Prüfung zugelassen zu werden, muss der Flugschüler eine Strecke von 50 km mit dem Segelflugzeug bewältigen. Es ist das erste mal, dass man die gewohnte Umgebung des Flugplatzes verlässt. Hat man diese Hürde gemeistert, ist der Luftfahrerschein zum greifen nahe. Man macht mit dem Prüfer 3 Überprüfungsstarts, reicht nach dessen OK seine Unterlagen bei der Bezirksregierung in Düsseldorf ein und voila, nach ca. zweijähriger Ausbildung ist man stolzer Besitzer eines Luftfahrerscheines.