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Liebe DG und LS - Kunden

Noch kurz vor Weihnachten haben wir von DG-Flugzeugbau die Nachricht erhalten, dass alle Flugzeuge, für die  DG-Flugbau die Musterbetreuung hat, aber nicht von DG, sondern von Glaser-Dirks, AMS oder LS verkauft wurden, einen "Betreuungsvertrag" benötigen. Dieser wird in einer Technischen Mitteilung veröffentlicht.

Da wir die Technische Mitteilung noch nicht kennen, können wir diese auch nicht kommentieren oder beurteilen. Lesen sie vorerst alles nötige auf der DG- Homepage nach  http://www.dg-flugzeugbau.de/betreuung-d.html .

Wir dürfen ihnen versichern, dass wir sie auch weiterhin mit allen Möglichkeiten weiterbetreuen werden. Dabei werden wir immer die beste Lösung im Interesse unserer Kunden suchen.

Bitte sehen sie bis zur Veröffentlichung der TM von weiteren Nachfragen ab. Wir halten sie nach der Veröffentlichung gerne auf dem laufenden. Momentan läuft die Wartung/Nachprüfung und die Ersatzteilbeschaffung wie gewohnt.

Alwin Güntert

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Instandhaltungsprogramm (IHP oder SIHP)                                             
 

Spätestens bis 31.03.2009 müssen alle Segelflugzeuge, Motorsegler und Flugzeuge ein genehmigtes Instandhaltungsprogramm haben. Bei Flugzeugen, die bereits von einer CAMO geprüft wurden, ist dieses ja sicher vorhanden. Manche bisher nach LuftGerPV geprüften Luftfahrzeuge haben aber evtl. noch keines. Falls sie noch keines für ihr Luftfahrtgerät beantragt haben, sollten sie dies noch vor Ende Februar beim LBA beantragen. Für nichtgewerblich betriebene Segelflugzeuge und Motorsegeler bieten wir hier das passende Formular zum Downloaden.

SIHP Segelflug    SIHP Motorsegeler  

SIHP Motorsegeler mit Rotax Motor oder mit Motoren für Betrieb über die TBO hinaus

Sollten Sie Fragen bezüglich der Kennblätter haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir helfen unseren Kunden gern beim Ausfüllen oder bereiten ihnen Ihr Programm zur Unterschrift vor.

Prüfung von Luftfahrzeugen nach EASA Part M


Die neuen Regeln für die Prüfung und Bescheinigung der Lufttüchtigkeit von Segelflugzeugen und Motorseglern nach EASA Part M werden frühestens ab dem 01.04.2009 in Kraft treten. Wir bieten unseren Kunden den Service, alle notwendigen Arbeiten und Maßnahmen für Sie durchzuführen, sodass Ihnen mit unserer Unterstützung der Übergang zu den neuen Regelung ohne große Probleme möglich sein wird.

In Zukunft muss jedes Luftfahrzeug nach einem Instandhaltungsprogramm gewartet werden, dieses ist auch für jeden Halter von Segelflugzeugen und Motorseglern verbindlich. Wir beraten Sie gerne, welche verschiedenen Möglichkeiten es für die Gestaltung eines Instandhaltungsprogramms gibt und welche Vor- und Nachteile Ihnen entstehen.

Grundsätzlich sehen die neuen Regelungen zwei unterschiedliche Arten der jährlichen Prüfung von Segelflugzeugen und Motorseglern vor:

 
  1. In einer so genannten überwachten Umgebung erfolgt die Prüfung des Luftfahrzeuges alle 3 Jahre, die beiden dazwischen liegenden Verlängerungen der Bescheinigung der Lufttüchtigkeit erfolgt zwar ohne Prüfung des Luftfahrzeuges, dafür ist aber ein umfangreiches Meldewesen erforderlich. Dieses scheinbar günstige Verfahren hat für den Halter aber Nachteile: der administrative Aufwand - z.B. häufige Meldungen an die CAMO u.a.m. - werden erhebliche Kosten nach sich ziehen!
  2. Eine jährliche Überprüfung - wie gewohnt, nun Physical Check genannt - ist für den Halter ein Verfahren, das sehr ähnlich der bisher durchgeführten Jahresnachprüfung ist. Es ist überschaubar und auch einfach zu handhaben!

Mit unserem Service möchten wir unseren Kunden ein Vorgehen vorschlagen, dass Sie von dem administrativen Ballast des neuen Verfahrens weitgehend befreit. Um die Nachprüfung nach dem neuen Verfahren durchführen zu können, müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:
  • Das Bordbuch 
  • Den Eintragungsschein und das Lüfttüchtigkeitszeugnis
  • Bei Motorseglern das Lärmzeugnis
  • Genehmigungsurkunde der Luftfunkstelle
  • Das Flughandbuch und das Wartungshandbuch
  • Die Lebenslaufakte mit allen Unterlagen zur Ausrüstung

Weil die Arbeiten bei der ersten Nachprüfung nach den neuen Regeln sehr umfangreich sein können, empfehlen wir Ihnen, diesen Termin mindestens einen Monat vor Ablauf der Frist der alten Nachprüfung mit uns zu vereinbaren.

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Sebastian Bentz Landes- und Bundesbester Leichtflugzeugbauer

Unser Team besteht aus 8 Mitarbeitern

Unser Auszubildender Sebastian Bentz hat als Landes- und Bundesbester Leichflugzeugbauer seine Prüfung abgeschlossen und wurde sowohl in Karlsruhe als auch in Berlin ausgezeichnet. Gleichzeitig erhielt unser Betrieb eine Anerkennung für die ausgezeichnete Ausbildung.

Alwin Güntert arbeitet schon viele Jahre im Prüfunsausschuß der IHK Pfalz mit und engagiert sich damit für eine einheitliche  und anspruchsvolle Ausbildung im Beruf "Leichtflugzeugbauer".

Im Jahr 2009 haben zwei weitere Azubis ihre Abschlussprüfung als Leichtflugzeugbauer erfolgreich abgelegt.

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NOAH- System für Schempp-Hirth Flugzeuge.

In Zusammenarbeit mit den Firmen DG-Flugzeugbau und Schempp-Hirth haben wir die Einbaumöglichkeiten für die Notausstiegshilfe in den Mustern Discus und Ventus jeder Baureihe geschaffen.
Am 31.01.07 wurden die entsprechenden TM´s 349-31, 360-22, 825-36, 863-11, 825-43 von der EASA anerkannt.

Der Einbau in Neuflugzeuge erfolgt durch Schempp-Hirth.
Die Nachrüstung von ausgelieferten Flugzeugen erfolgt durch uns. Termine können bereits vereinbart werden. Gerne schicken wir hnen auch ein Angebot zu.

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Swift S-1: Technische Mitteilung/Bulletin 112/2005
entspricht LTA D-2005-154 vom 7.4.2005
Frist: Vor dem nächsten Flug!!

Bei einem Swift S-1 wurde eine Handsteuerwelle mit gerissenen Schweissnähten gefunden. An diesem Flugzeug war zudem kein vorderer Höhensteueranschlag eingebaut.

Aus diesem Grunde sind vor dem nächsten Flug bei allen Swift S-1 die Handsteuerwellen auf Rissbildung zu überprüfen und es ist zu kontrollieren, ob ein Höhensteuer-Anschlag fuer die Stellung "voll gedrückt" vorhanden ist.

Falls eine beschädigte Welle gefunden wird, ist diese vor dem nächsten Flug zu tauschen, ein fehlender Anschlag ist vor dem nächsten Start nachzuruesten.

Hier gibt's die Technische Mitteilung (deutsch) (englisch) , und die Arbeitsanweisung (deutsch) (englisch).

Geänderte Seiten für das Wartungshandbuch finden sich hier.

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Pressemitteilung:

Kunstflug-Segelflugzeug SWIFT S-1 jetzt mit deutscher Musterzulassung

Das seit seinem Erstflug im Jahre 1990 erfolgreichste Kunstflug-Segelflugzeug SWIFT S-1, von dem bis heute 35 Exemplare weltweit betrieben werden, kann nun auch mit deutscher Zulassung geflogen werden.

Die Firma SWIFT Ltd. hatte das Flugzeug in Zusammenarbeit mit dem polnischen Betrieb Edward Marganski in Bielsko-Biala entwickelt und hergestellt. Nach der Erteilung der polnischen Musterzulassung wurde von SWIFT Ltd. auch die deutsche Musterzulassung beantragt, die aber auf Grund fehlender Unterlagen nicht abgeschlossen werden konnte.
Nachdem sich die Firma SWIFT Ltd. aufgelöst hatte, wurde die Musterzulassung durch die Firma Güntert + Kohlmetz GmbH in Bruchsal weiterbetrieben.
In Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtbundesamt (LBA) und dem Hersteller konnten die nötigen Unterlagen und Nachweise erbracht und ein deutsches Flug- und Wartungshandbuch erstellt werden. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die geforderten Nachweise erstellt um die zulässige Lebensdauer von ursprünglich 500 auf 3000 Flugstunden zu erhöhen.

Am 26. September 2003 konnte die Güntert + Kohlmetz GmbH den begehrten Musterzulassungsschein mit dem zugehörigen Kennblatt Nr. 397 durch Herrn Fendt vom LBA in Empfang nehmen.

Mit Erteilung der deutschen Musterzulassung besteht nun für alle deutschen Segelkunstflieger die Möglichkeit zum Erwerb und Betrieb des weltbesten Segelkunstflugzeuges, ohne auf im Ausland zugelassene Exemplare zurückgreifen zu müssen.

Für die deutsche Zulassung wurde ausserdem ein verbessertes Haubennotabwurfsystem mit "Röger-Haken" entwickelt. Dazu wurde die LBA-anerkannte Technische Mitteilung (TM) 397/1 herausgegeben, die bei den SWIFT S-1 vor der deutschen Verkehrszulassung durchzuführen ist. Natürlich kann diese Verbesserung auch bei allen anderen SWIFT S-1 nachgerüstet werden.
Für die Verbesserung des Bodenhandlings und der Bremsleistung wurde ferner die wahlweise Umrüstung auf ein Tost Standard 5" Rad ermöglicht und die dazu nötige TM 397/2 erstellt.
Die Durchführung der Technischen Mitteilungen kann beim Musterbetreuer, Güntert + Kohlmetz oder bei jedem dafür zugelassenen Luftfahrttechnischen Betrieb erfolgen. Die TMs, Arbeitsanweisungen und Handbücher finden Sie hier als pdfs.

Leider können in absehbarer Zeit keine neuen SWIFT S-1 gefertigt werden. Aber Güntert + Kohlmetz kann gerne Gebrauchtflugzeuge vermitteln und die nötigen Nachprüfungen und Modifikationen zur Verkehrszulassung in Deutschland vornehmen.

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Seit Februar 2002 ist die Werkstatt unseres Partnerbetriebes für Neulackierungen "Glider-Service-Novak" in Lesce/Slovenien als zweiter Standort unseres Betriebes vom LBA zugelassen!
Der Standort verfügt über modernste Betriebsausstattung sowie über qualifiziertes Personal. Ein Prüfer Klasse 3 ist immer vor Ort. Für alle Arbeiten an deutsch registrierten Luftfahrzeugen erfolgt die Prüfüberwachung automatisch durch uns.
Wir helfen Ihnen aber auch gerne bei Transport und Verzollung.
Sie können Ihren Auftrag für eine Neulackierung aber auch direkt an Glider-Service-Novak richten!

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Wir bilden aus!
Für Schulabgänger mit mindestens "mittlerer Reife" bieten wir einen Ausbildungsplatz zum Leichtflugzeugbauer an.

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Aktuelles zum Thema Bugkupplung:
Die Nfl II - 38/00, wonach alle Segelflugzeuge mit einer Bugkupplung für Flugzeugschlepp ausgerüstet werden sollten, wurde aufgehoben.

U.a. folgende Regelungen wurden vom Gesetzgeber veröffentlicht (Auszug aus der neunten Verordnung zur Änderung der dritten Durchführungsverordnung zur Betriebsordnung für Luftfahrtgerät):

(...)
§4b:
Schleppstarts von Segelflugzeugen und Motorseglern, die nicht mit einer Bugkupplung ausgerüstet sind, mit anderen Luftfahrzeugen sind nur zulässig, wenn der Luftfahrzeugführer des geschleppten Luftfahrzeugs mindestens fünf Schleppstarts innerhalb der letzten sechs Monate durchgeführt hat.

Das heißt im Klartext:

Ab sofort darf man sich per Flugzeugschlepp auch wieder an der Schwerpunktkupplung schleppen lassen, wenn man in den letzten sechs Monaten mindestens fünf F-Schlepps durchgeführt hat. Ansonsten müssen erstmal F-Schlepps an der Bugkupplung gemacht werden, bis man die fünf schlepps zusammen hat. Dann darf man sich wieder an der Schwerpunktkupplung schleppen lassen.

Darüberhinaus macht es bezüglich der Kupplung keinen Unterschied mehr, ob mit Flugzeug, Motorsegler oder UL geschleppt wird.

Fazit: Wer wenig F-Schlepps macht, sollte sich doch lieber eine Bugkupplung nachrüsten lassen.