Der Segelflugsport


Warum eigentlich Sport? Der sportliche Aspekt des Segelfliegens liegt im Vergleich seiner fliegerischen Leistungen mit denen anderer Piloten. So gibt es z.B. den dezentralen Streckenflugwettbewerb DMSt oder die Möglichkeit der Teilnahme an verschiedenen Vergleichsfliegen. Hierbei geht es darum, bei den aktuellen Wetterbedingungen eine möglichst große Strecke bzw. eine vorgegebene Strecke in möglichst kurzer Zeit zu fliegen.

Hier dazu ein ausführlicher Bericht aus dem Weser-Kurier vom 12.5.2002 zum Vergleichsfliegen in Verden (Anmerkung: Die Preisinformation zum Segelflugzeug im Artikel (Euro) ist falsch, hier wäre DM korrekt).



In anderen Wettbewerben wie z.B. dem Jugendvergleichsfliegen geht es um stilistisch sauberes Fliegen, dazu gehören Start, Platzrunde, Landung und in diesem Rahmen durchzuführende Aufgaben. Hier ein Presseartikel vom Jugendvergleichsfliegen 2002 des Bremer Landesverbands an unserem Segelflugplatz.



Nicht zu vergessen unter der Rubrik Sport ist der Kunstflug, der mit der ASK21 ausgeführt werden kann.
Aber auch ohne diese Wettbewerbe bedeutet die stundenlange Konzentration auf das Erfliegen und Zentrieren der Thermik schon eine sportliche Leistung.
Segelfliegen ist Gruppensport, denn um einen Flugbetrieb auf die Beine zu stellen, sind Windenfahrer, Startschreiber, Flugleiter und andere Helfer nötig. Dies fördert das Gemeinschaftsgefühl.
Während der Wintermonate werden die Flugzeuge sowie die anderen technischen Hilfsmittel gepflegt und gewartet. Hier kann dann jeder die Bauweise der Flugzeuge auch viel genauer kennenlernen. Es müssen 40 sogenannte Baustunden zur Pflege des Fluggerätes und des Platzes pro Jahr geleistet werden. Durch die vereinsinterne Ausbildung und die intern durchgeführte Pflege und Wartung des Gerätes wird die Fliegerei für jeden bezahlbar.


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