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Presseartikel - Jahreshauptversammlung 2009
Main-Spitze (16.02.2009)
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Der Trend geht zu Fusionen
Flugsportclub leidet unter Mitgliedermangel
RÜSSELSHEIM (dev). Die internen Stürme beim Flugsportclub Rüsselsheim sind beigelegt, die Segelflieger
steuern wieder in ruhigerer Thermik. Bei der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand wiedergewählt.
Wahlen stehen jedes Jahr auf der Tagesordnung. Interne Querelen unter den Mitgliedern hatten dem Vorstand
einiges an Arbeit beschert, konnten zuletzt aber beigelegt werden, wie Vorsitzender Peter Soltau erklärte.
Für die Sicherheit der Flieger wurden im vergangenen Jahr Antikollissionsgeräte angeschafft und die
fünf Vereinsflugzeuge damit ausgestattet. Die Geräte warnen, wenn ein anderes, ebenfalls
ausgerüstetes Flugzeug, sich gefährlich nähert. Außerdem weist es auf Hochspannungsleitungen
und Seilbahnen hin, so Soltau. Mit eigenen Versuchen überzeugten sich die Mitglieder von der
Funktionstüchtigkeit der Geräte. Die Anschaffung der rund 3700 Euro teuren Geräte wurde
vom Landessportbund mit 369 Euro bezuschusst.
Wie andere Vereine auch hat der Flugsportclub mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Unter den 60 Mitgliedern
sind nur noch 17 aktive Flieger. "Das ist fast schon zu wenig", sagt Soltau. Mit 30 Fliegern wäre
der Verein zufrieden, auch 40 Aktive könnten bewältigt werden. "Der Trend geht wohl zu Fusionen",
meint der Vorsitzende. Das werde aber noch einige Zeit dauern.
Immerhin konnte der Kontakt zu den Fliegerfreunden aus Nidda ausgebaut werden. Im vergangenen Frühjahr wurde eine
Woche auf dem Flugplatz Nidda geflogen. Den Hauptteil der Starts absolvieren die Mitglieder meist in den
Sommerferien beim "Fliegerlager" auf dem Flugplatz Hoherodskopf auf dem Vogelsberg.
Insgesamt gab es 900 Starts. Im vergangenen Jahr absolvierte Anne Böcker-Dürk ihren ersten Alleinflug.
In der Versammlung wurde Gründungsmitglied Ludwig Pons zum Ehrenmitglied ernannt.
David Hall und Peter Soltau nahmen im Sommer bei den "Marburg Open" Flugwettbewerben teil.
Bei vier Wertungstagen gab es Platz zwölf von 26, berichtet Soltau.
Der Verein wurde 1927 gegründet und hatte seinen ersten Flugplatz noch direkt in der Opel-Stadt: Dort, wo sich
heute das Krankenhaus befindet. Ab dem Frühjahr, spätestens im Mai, sind die Mitglieder an jedem
Wochenende auf dem Heimflugplatz Hoherodskopf zu finden. Dort können sich Interessierte auch zum mitfliegen
anmelden.
Für weitere Informationen stehen Vorsitzender Soltau unter Telefon (06131) 23 87 86 oder Fluglehrer
Pit Lenz unter (06150) 1 49 99 zur Verfügung.
Echo Online (17.02.2009) » Link
Vereinshütte in der Rhön als feuriger Augenschmaus
Flugsport-Club: Segelflieger blicken Richtung Hoherodskopf - Vorstand in Ämtern bestätigt
RÜSSELSHEIM (swg). Bei der Hauptversammlung des Flugsport-Clubs Rüsselsheim ging der Blick des
Vorsitzenden Claus Peter Soltau naturgemäß auch zum Hoherodskopf im Vogelsberg, dem Sprungbrett
in die Lüfte für die Rüsselsheimer Segelflieger. Dort soll eine abrissreife Hütte, die
auf dem Flugplatz steht, nicht abgerissen sondern abgebrannt werden, um das Notwendige mit dem Unterhaltsamen
zu verbinden. Ob dies beim Maifeuer oder bei der Sonnenwendfeier geschehen solle, stehe noch nicht fest.
Obendrein stehe die Genehmigung der zuständigen Behörden aus.
Bei den Neuwahlen wurden Vorsitzender Claus Peter Soltau und sein Stellvertreter Bernd Eckstein genauso
bestätigt wie David Hall als Geschäftsführer. Hall kündigte jedoch an, dass er aus
persönlichen Gründen nur noch ein Jahr im Amt bleiben wolle. Genauso wie Kassierer Berthold Pauli,
der sein Amt ebenfalls in einem Jahr zur Verfügung stellen will.
Die Mitgliederehrung wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, da Ludwig Pons, der zum
Ehrenmitglied ernannt werden sollte, wegen Krankheit fehlte und Anne Böcker-Dürk, die ihren ersten
Alleinflug hinter sich gebracht hatte, im Urlaub weilte.
Weiter beschloss die Versammlung Satzungsänderungen. So ändert sich etwa die vorgeschriebene Zahl
an Arbeitsstunden, die ein Mitglied entweder am Flugplatz im Vogelsberg oder im Rüsselsheimer Vereinsheim
zu leisten hat.
Die Flugtage werden wieder in die Sommerferien gelegt, vom 11. Juli bis zum 9. August kann gesegelt werden, eine
Verlängerung sei jederzeit möglich, erklärte Soltau.
Interessierte können sich auf der Homepage des Vereins www.segelflug.de/vereine/hoherodskopf informieren.