Die Sicherheit

Die FFG kann eine sehr gute Sicherheitsbilanz vorzeigen: Wir hatten in der gesamten Nachkriegszeit nur einen schweren Unfall, als unser Fluglehrer Friedel Schwarz bei einem gefährlichen Forschungsflug tödlich verunglückte - das war in den fünfziger Jahren.

Zwar halten einige unser kleines Gelände für gefährlich, aber das Gegenteil ist der Fall: wir sind uns der Gefahren bewußt und grenzen das Risiko ein. Auch auf kleinen, kurvigen Autostraßen passiert weniger als auf einer breit ausgebauten Bundesstraße.

Ein Beispiel für unseren Ausbildungsstand haben wir 2002 gegeben. Nach einer behördlich angeordneten Grundüberholung des Motors unserer Schleppmaschine blieb der neue Motor plötzlich über Neuhaus im Solling stehen - Kurbelwellenbruch! Der Pilot landete das Flugzeug unversehrt im Segelflug auf einem Acker. Für uns ein Beispiel mehr, dass behördlich angeordnete Wartungsarbeiten die Sicherheit nicht unbedingt erhöhen.

Hier ein Artikel unseres Ausbildungsleiters über Flugsicherheit..

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Die "Remo" auf dem Weg zum Wiederstart vom Acker: eine gelungene Vereinsaktion, die uns lange in Erinnerung bleiben wird!

Lokalnachrichten der TAH Holzminden
vom 9.September 2002


Notlandung auf dem Acker

Nach der Notlandung untersuchte die Polizei das Flugzeug.

Kreis Holzminden (09.09.02). "Es war der Teufel los", so die Aussage der Polizei zum Wochenendgeschehen im Landkreis. Viele Straftaten und eine drastische Zunahme der Verkehrsunfälle bestimmten das Einsatzgeschehen. Die Notlandung eines einmotorigen Flugzeuges am Stadtrand von Holzminden lief glimpflich ab.

Irgendetwas muss an diesem Wochenende im Vergleich zu vergangenen Tagen anders gewesen sein, denn plötzlich klingelte in der Einsatzleitstelle der Polizei das Telefon ohne Pause. Gleich in Serie wurden Straftaten und Verkehrsunfälle gemeldet.
(...)
Am Sonnabendabend meldeten Zeugen um 19.50 Uhr den Absturz eines Flugzeuges im Bereich „Hohe Eiche“ bei Holzminden. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um die Notlandung eines einmotorigen Kleinflugzeuges handelte. Nur wenige Minuten nach dem Start in Höxter fiel, vermutlich aufgrund eines Kolbenfressers, der Motor der Maschine vom Typ DR 300 aus. Der Pilot, der auf dem Weg nach Moringen, war, suchte sich dann am Stadtrand von Holzminden einen freien Acker und setzte zur Notlandung an. Durch das perfekte Flugmanöver kamen der 40-jährige am Steuerknüppel der Maschine und sein 26-jähriger Co-Pilot mit dem Schrecken davon. Verletzungen oder größere Sachschäden gab es nicht.