Oldtimerfliegen auf der Wasserkuppe
Am Wochenende vom 07.09.-09-09.2007 machten sich einige Flieger auf eine ganz besondere Reise. Sie fuhren gemeinsam zur Wasserkuppe, um dort einen Schulgleiter SG 38 im Gummiseilstart zu fliegen.
Voller Vorfreude trafen wir kurz nacheinander am Freitag vor unserer Unterkunft ein. Wir ließen den Abend gemütlich in einer Gaststätte ausklingen. Am nächsten Morgen standen wir dann auf und öffneten erst mal die Gardinen. Oh, dachten wir; da sind wohl die Fenster beschlagen und machten die Fenster auf. Doch der Anblick veränderte sich nicht wesentlich. Das musste also Knofe sein.
Es gab Briefings im Zweistundentakt, da wir stets auf Wetterbesserung hofften. In der Zwischenzeit besuchten wir zusammen mit den Reinheimer Fliegern das dortige Segelflugmuseum, das jedem von uns auf eine andere Weise gefiel. Nach dem Mittagessen stand schon ziemlich sicher fest, dass es wohl keinen Flugbetrieb an diesem Tag mehr geben würde.
Also machten wir verschiedene andere Aktivitäten. Einige besuchten das Fliegerdenkmal, das man übrigens erst aus zehn Metern Entfernung erkennen konnte, oder nutzten Freizeitmöglichkeiten, wie die Sommerrodelbahn. So kann man sagen, dass der Tag für niemanden langweilig war. Den Abend ließen wir natürlich wieder nach guter alter Ballenstedter Segelfliegersitte ausklingen.
Das Wetter am Samstag.Am nächsten Tag bot sich uns beim Blick aus dem Fenster das selbe Bild wie am Tag zuvor. Doch es war eine Wetterbesserung abzusehen und wir entschieden uns, gemeinsam mit unseren Reinheimer Fliegerkameraden, einen Flugbetrieb an einem kleinen Hang im Windschatten der Wasserkuppe durchzuführen.
Schließlich wollte ja jeder unbedingt einen Start auf dem geheimnisumwobenen Fluggerät in einer völlig fremden Startart machen. Nacheinander brachten wir einen Piloten nach dem anderen in die Lüfte.
Trotz großer körperlicher Anstrengung haben alle mit angepackt. Auch das Zusammenspiel mit den Reinheimern funktionierte wunderbar. Mit strahlenden Gesichtern kam ein Pilot nach dem anderen wieder zum Start zurück. Auch das immer schlechter werdende Wetter konnte diese Stimmung nicht trüben. Gegen 15 Uhr hatten wir dann wieder eingeräumt, nachdem jeder mindestens einen Start absolviert hat.
Momentaufnahmen des Flugbetriebes:
Links kurz vor dem Start und rechts Horst bei seinem ersten SG38-Flug.
Voller Erinnerungen von einem schönen und abwechslungsreichen Wochenende traten wir unsere Heimreise an. Im nächsten Jahr werden wir dies bei hoffentlich besserem Wetter wiederholen!
(Danke an Rene für den Bericht)