Soaring Safari 1999 Week2

27.June - 3.Juli 1999

27 June: Heute ging es von Tonopah, Nevada nach Death Valley, California, dem heißesten Fleckchen Erde in den USA. Andy mit der DG400 und Stehle mit dem Ventus starteten gemeinsam auf der 7000 ft langen Runway 15. Die Inversion war bei 12 bis 13 000 ft, bei 5400 ft hohem Gelände und nur Blauthermik nicht gerade berauschend, vor allem, wenn man sich das Gelände näher anschaut. Bis Goldfield, einem kleinen Minenstädtchen ging es ganz gut. Danach wurde die Thermik schwächer.


Andy ganz dicht bei Stehle unter der Fläche
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Für Andy war es der erste Überlandflug über so einer unwirklichen Gegend und er gab zu, dass er sich zum ersten Mal in seinem Leben fest an eine Frau gehalten hatte.

Zwischen uns und Death Valley lagen noch 8 700 ft hohen Berge, die wir überwinden mussten.


ildunterschrift
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Bei Scotty´s Junction fanden wir den letzten guten Bart, der uns auf 12 000 ft brachte. Danach glitten wir ins Death Valley und genossen in total ruhiger Luft die fantastische Landschaft.


Above Death Valley, CA
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Airpot Death Valley, next to Furnace Creek Ranch
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Death Valley Airport liegt 211 ft unter dem Meeresspiegel. Als Helmut auf dem Airport eintraf hatte es 116 Grad F am Boden! Schnell runter, die Flieger festbinden und in die klimatisierten Zimmer der Furnace Creek Ranch.


Landung Ventus CM und DG400
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Two beers or not two beers, that is the question.
William Shakesbeer
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28. June: 5:30 Aufstehen, um vor der großen Hitze eine kleine Rundtour durchs Death Valley zu machen. Golden Canyon, Badwater, der tiefste Punkt im Death Valley und danach die Sanddünen und Stovepipe Wells, wo wir gegen 10 Uhr frühstückten. Es ist schon wieder heiß, sauheiß! Viel Wasser trinken und dann ein kleines Nachmittagschläfchen.
Wenn Ihr diese Zeilen lest, dann haben wir haben wir es wieder geschafft, die technischen Probleme der Hoteltelefonanlage zu überwinden.

29. June:
Sometimes it´s difficult or impossible to update our WEB Page, please be patient!


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The flight into Death Valley was very special the flight out of Death Valley was even more special! Since it is so hot and thermals won´t develop we had to take off very early in the morning and fly the first 285 kilimoeters to Kigman Airport in Arizona, SW of Las Vegas with the motor. Helmut with the DG400 and Stehle with the Ventus CM took off from Death Valley Furnace Creek Airport at 7:30 a.m. with an outside temperature of 38 Degrees Centigrade! We flew south all the way to the south end of Death Valley above very unfriendly but outstanding terrain climbing with 1 1/2 meter/s. Then far around Las Vegas into Kingman. We landed on Kingman Airport 3 hours later, and waited for our Crew. It took Andy about 4 1/2 hours with the Van and the trailer. We decided to refuel the gliders and took off again and had a nice thermal flight to Sedona in Arizona.


Grüne Wälder und rote Felsen bestimmen das Bild über Sedona.
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Auf Grund der grosßen Hitze und der nicht zu erwartenden Thermik im Death Valley mussten wir sehr früh starten und mit Motor nach dem 285 km entfernten Kingman in Arizona fliegen. Start 7:30 bei 38 Grad im Schatten. Unser Flug führte uns nach Süden ans Ende des Death Valleys, dann weit um Las Vegas herum über südlich des Hover nach Kingman. Nach einem Frühstück im Airport Restaurant tankten wir unsere Flieger wieder auf und starteten zur zweiten Etappe nach Sedona in Arizona. Es war ein schöner Thermikflug mit Basishöhen bis 15 000 ft

30. June: The countryside around Sedona is very beautiful, red rocks and green trees, just a different beauty compared to the desert we were comming from. We decided to stay a day and fly locally. Andy and Stehle had a interesting thermal flight for about 3 hours in the vicinity of Sedona. Thermals to northeast were week and only up to 12 000 ft (the ground is about 7000 ft high) to the south and west thermals were much stronger and up to 15 000 ft.


La Brasse die Fahrt, La Bums die Landung.
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Der Flugplatz von Sedona liegt auf einer Mesa. Gott sei Dank haben Stehle und Andy schon Flugzeugträgerlandungen (auf Video festgehalten) in Death Valley geübt.

Wir gönnten uns einen Tag in Sedona. Andy und Stehle flogen für ca. 3 Stunden lokal über die faszinierende Landschaft bei Sedona. Rote Berge und Cliffs umrahmt von grünen Bäumen.

1. Juli: Taking off from Sedona is something else. The airport is on the top of a plateau. After beeing airborne we had to fly around the red rocks searching for thermals to get us up. Helmut and Stehle flew from Sedona to Gallup, New Mexico, heading 62 degrees, 300 km. Like yesterday the first part was slow until we reached the Meteor Crater. Then thermals got better and higher. 18 000 ft cumulus were leading us directly to Gallup. 100 kilomters out of Gallup we already had final glide altitude. 10 A very enjoyable flight! Andy was drivinng and had a stop at the Meteor Crater, when somebody followed him with one of the wheel caps of our trailer in the hand. Andy had lost it on the way to the park. Another one showed up and told him that he lost a wheel cap of the trailer. Very nice people! In 1981 we have lost a fender of our trailor almost at the same spot. Nobody had found this one.


Meteor Crator, AZ
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Über dem Meteor Crater war die Thermik voll entwickelt. Mit 5 m/s blies es uns unter die Basis auf 18000 ft.


Mit 200 km/h über Grund!
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Bei einer indicated Airspeed von 130 bis 140 km/h, zeigte das GPS eine Groundspeed von über 200 kmh. Grund war die hohe TAS und ein leichter Rückenwind. Andy im Crew Car hatte keine Chance, uns zu folgen.

Von Sedona ging es weiter nach Gallup in New Mexico. Kurs 62 Grad, 300 km. Die Thermik war anfangs etwas schwach, aber dann als wir den Meteor Crater erreichten ging es richtig los. Wolkenstrassen auf Kurs in 18 000 ft. Schon 100 Kilometer vor Gallup hatten wir Endanflughöhe! Es war ein richtiger Genuss.


Auszug aus Zanderrechner, Barogramm & Flugweg
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Vor der Landung Sightseeing über einer markanten Erdbebenspalte in der Nähe von Gallup.
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Andy hat unterwegs einen kurzen Stopp gemacht und sich den Meteor Crater von unten angeschaut. Er kam um 21 Uhr lokaler Zeit, kurz vor dem Dunkelwerden an. Gerade noch Zeit genug, um im Holiday Inn Restaurant den Tag mit einem guten Steak ausklingen zu lassen.

2. Juli:
Feuchte Golfluft mit erwarteten starken Gewittern bescheren uns einen weitern Sightseeing, Wasch- und Internet Tag.


Ship Rock, markanter Berg bei Four Corner Grenze
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Ship Rock, einmal vom Boden aus gesehen. Eine für unseren Van zu holperige Dirt Road und ein starker Regenschauer liessen uns leider nicht näher rankommen.

3.Juli:
Due to early overdevelopment, showers and low cloud base we decided to hop from airport to airport as fas as we could go. Andy and I took of at 11 a.m. at Gallup Airport. Grants Milan (100 km) - Alexander (110 km) - flying around the first big showers - crossing the Rio Grande Valley - Carrizoso (160 km) - head wind - Alamogordo White Sands (90 km). A long exciting flight, 7 1/2 hours.

Die hohe Bewoelkung in der Früh brannte schnell weg und es bildeten sich rasch Cumuli. Überentwicklungen und Schauer waren zu erwarten. Andy und Stehle starteten um 11 Uhr. Erstes Ziel war der 210 km entfernte Airport Alexander südlich von Albuquerque, dann der 160 km weiter entfernte Airport Carrizoso und wenn möglich Alamogordo White Sands Airport, nochmals 90 km weiter. Die ersten 100 km bis Grants Milan Airport gingen ziemlich flott trotz Basishöhe von nur 12000 ft über 7000 ft hohem Gelände. Dann galt es einen riesigen Schauer zu umfliegen. Auf der Ostseite des Schauers gings mächtig nach oben. Einmal kurz nass geworden und dann nichts wie weg, bevor der Schauer uns einholt.
Helmut hat uns mit dem Van und Hänger inzwischen aufgeschlossen und uns überholt. Er versorgte uns über Funk mit der aktuellen Wetterentwicklung. Im Süden gute Cumuli mit Überentwicklungen über den Bergen östlich des Rio Grande Tals. Jetzt galt es viel Höhe zu machen, um das Rio Grande Tal zu überwinden. Stehle gelang das recht gut, Andy kam niedrig an und musste sich erst wieder hoch kämpfen. Die Schauer bildeten sich nun auch auf der Ostseite des Tales und 50 km weiter war Stehle tief und Andy wieder hoch. Maximale Basishoehe war jetzt bei 13000 ft.
Helmut war inzwischen über den Pass gefahren und funkte uns, dass über dem Tularosa Basin noch keine Überentwicklungen waren. Wir mussten zwischen Schauer im Norden und dem Sperrgebiet im Süden jonglieren und hatten nun kräftigen Südwind, der unsere Vorwärtsgeschwindigkeit deutlich runter setzte. Den besten Bart des Tages mit über 4 m/s hatten wir über dem großen Lavafeld kurz vor Carrizoso bis auf 14000 ft Höhe. Cumuli voraus und die Meldung von Helmut, dass der Ort Carrozoso einem Ghosttown gleicht, völlig verlassen und heruntergekommen, machten die Entscheidung die letzten 90 km bis Alamogordo zu fliegen einfach.
Helmut erwartete uns bereits am Flugplatz, Hotelreservierung, Tiedowns und der PIN-Code für das Fluplatztor waren besorgt. Nach einem 7 1/2 stündigen Flug sind wir sicher auf dem Airport Alamogordo White Sands gelandet.


A long final Glide to Alamogordo White Sands gives us time to take some pictures
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GPS track von Andy´s Flug
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Andy developped a new thermal findung and centering technique. His left shoe lace got caught when closing the canopy. It was easy to fly right turns, but tough to fly left turns as you can see on the GPS track.

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