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Rainer Reubelt



Am 17.08.02 nahm ich mir fest vor min. 500km zu fliegen. Als Flieger diente eine DG100 mit der ich in Bayreuth den 2. Platz erfliegen konnte. So motiviert wurde ein 600m F-Schlepp von Langenselbold in den Spessart investiert. Dort parkte ich und wartete auf Dirk Gehrke, der aber mit seinem Vario erstmal probleme hatte und ich düste los.

Die Basis war mit 1000m MSL zwar nicht hoch, aber gegen den Wind bildeten sich wunderschöne Wolkenstrassen. So das nur sehr wenig kurbeln notwendig war. Bei Gemünden, nach den ersten 40km, nahm ich den nächstenBart an. Nach anfangs Mühen das Zentrum zu finden, gings mit sagenhaften 1200m MSL weiter ( Das Gelände ist ca. 400m hoch)

Hinter Hammelburg am Steinbruch stand der nächste zuverlässige Bart mit einer anschliessenden Wolkenstrasse. Es wurde faktisch bis zu den Hassbergen nicht mehr gekurbelt und auch hier fand ich schnell einen starken Aufwind, der mich wieder auf 1200m brachte. Ermutigt durch das schnelle vorankommen gegen den wind und ca. 120km vom Platz fragte ich unseren Landestrainer Andreas Kath, ob die Thermik in Coburg noch eine Wirkung zeigte. Er bejahte dies, vergass aber wohl, das ich keine ASW17 habe. Egal grosse Strecken verlangen grosse Opfer. Also durch das stabile Loch gleiten und hoffen, das am Westrand von Coburg die Thermik steht. Doch leider nahm die Überentwicklung im Osten zu und saugte die Luft ab. Über einen Golfplatz errang ich noch ein paar Meter und die nächste gutaussehende Wolke verspürte keine Lust mich nach oben zu ziehen. Noch ein paar schlenker, einen verzweifelten "Aussenlandung" Funkspruch an die Vereinskollegen, Fahrwerk raus und fertig. Aufgeschlagen in...ja wo denn ??? Irgendwo ca. 10km westlich von Coburg.

Ein paar Jungs, die Fussball spielten kamen mir entgegen und verrieten mir den Namen der Ortschaft : Weitramsdorf. Ein kleines idylisches Dorf, aber sehr nette Leute. Ich verständigte sofort meinen Rückholer der voller Begeisterung auf 3 Stunden Autofahrt sich auf die Socken machte. Andreas gab mir noch den Hinweis, das ein Freund zur Zeit seine Freundin in Coburg besuche und ich rief Hajo gleich an. Er versprach später vorbeizukommen.

Nachdem ich den Weg ins Dorfzentrum gefunden hatte, machte die einzige Wirtschaft um 14:00 zu. Toll nichts zu Essen und schlimmer nichts kaltes zu trinken.

Ich sprach einen Passanten auf der Strasse an und er teilte mir mit, daß er mich zum Sportlerheim mitnehmen könnte, dort bekäme ich auch ein frischgezapftes Pils. Gesagt getan, gleich drei bestellt und auf der Terasse die entstehenden Überentwicklungen genossen.

Nach ca. 1 Stunde kam Hajo mit seiner Freundin vorbei und so konnten wir die nächste halbe Stunde mit viel Flachs und frischgezapften verbringen. Die Gewitter wurden jedoch immer größer und Hajo bot sich an, mit seinem Auto zum Flieger zu fahren und ihn gegen den Sturm zu sichern.

Gesagt, getan Rechnung bezahlt noch dem Wirt herzlich gedankt und auf zum Flieger.

Dort angekommen, zogen wir den Flieger auf den nächste Feldweg und drehten ihn mit dem Schwanz gegen den Wind..nach Osten...heutzutage kommen Gewitter aus Osten....Mit dem Auto wurde die abgelegte Fläche abgesichert und der Haubenbezug diente als Kratzschutz. Wir bezogen im Auto Stellung und meine Rückholer bräuchten noch min. 1,5 Stunden. Deutlich war der Platzregen, der auf die Rückholmanschaft einprasselte zu hören.

Mit besorgten Augen beobachteten wir die Gewitter und sie zogen Nord und südlich an uns vorbei ! Ich glaube auf dem einzigen Stück Fleck Erde gelandet zu sein, welches in einen Umkreis von 10km trocken blieb!

Hajo jubelte auf und zeigte mir einen Anhänger, der auf der gegenüberliegenden Straße fuhr. Das Gespann fuhr langsamer und überlegte kurz, ob der Flieger zu Ihrem Hänger passte....Nach ca. 500m bog er in Richtung meines Ackers ab...Doch ich musste Hajo enttäuschen, mein Anhänger sieht anders aus. Da sucht doch glatt einer noch ein Flugzeug! Wir gingen dem Auto entgegen und mit wilden Gesten und lautem Gelächter stoppten wir das Fahrzeug. Die Scheibe ging runter und auf Ihrem Funkgerät konnte ich einen Piloten höhren, der immer wieder betonte, das er seine Mannschaft nicht sehen würde ! Klar er war ja auch hinter dem nächsten Wald gelandet ! Jungs, wenn ihr schon mal da seit, dann nehmt doch meinen Flieger mit :-)) Aber ein Astir und eine DG passen halt nicht in einen Hänger also durften die Coburger mit lautem Gelächter ihrerseits weiterfahren..Sie erzählten noch das die bei der Anfahrt immer wieder den Piloten beruhigt hätten als Sie auf das Flugzeug zufuhren. Der Arme Pilot verzweifelte, denn er konnte weit und breit keinen Anhänger sehen...

Kurze Zeit später kamen meine Rückholer und wir verstauten die DG und konnten noch auf der gegenüberliegenden Straße die Astirmannschaft hupend und winkend verabschieden.

Nach 2 Stunden Heimfahrt gings abends um 20:00 ans grillen. Ironie, auf 500km kam ich, leider mit dem Auto :-)






Baro zum Flug







Letzte Änderung am 23.8.2002 von B.W. Hennig