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Robin Ermen & Uwe Bodenheim





    Es war mal wieder so ein Tag, an dem die Wettervorhersage ganz anders war, als es wirklich war und doch zutreffend, je nachdem, wo man gerade war. Der Tag fing schon genau richtig an für einen anvisierten Streckenflug: beide Flieger, eine ASW-15b und eine Elfe, hatten noch keine Jahresnachprüfung ! Aber zum Glück hat man ja einen Flugzeugprüfer am Platz und der erledigt sowas dann schnell und unbürokratisch. Kurz nach Mittag konnten wir dann zu unserem "Prüfflug" an der Winde starten. Ein kurzer Absaufer, aber dann beim nächsten Start blieben wir dann beide hängen. Ein schöner, konstanter Bart brachte uns rasch an die Basis, die nur 1200m über der Eifel hing und unter 7,5 Achtel konnten wir ohne viel Höhenverlust nach Norden gleiten. Wir hatten uns schnell zu einem freien Flug entschlossen, denn großflächige Abschirmungen einerseits, Überentwicklungen andererseits machten die Planung einer Strecke hinfällig. Also ging es dahin, wo es gut aussah. Unser erstes Ziel war das Braunkohle-Kraftwerk Weißweiler bei Aachen. Kein guter, aber ein verlässlicher Thermiklieferant an diesem Tag. Weiter ging es dann über die riesigen Ödflächen des Braunkohle-Tagebaus. Spätestens hier zeigte sich, dass Robins Elfe einiges schlechter stieg, als meine 15, und trotz Klappen ziehen hatten wir uns irgendwo vor Bergheim verloren. Während ich also im Anflug auf das Kraftwerk Oberaußem-Fortuna (das sich in der Platzrunde von Bergheim befindet) war, sagte Robin mir, er würde zurück nach Süden fliegen. Die Arbeit, die das Kurbeln im Kraftwerksbart erforderte, wurde mit 4-5 Meter Steigen belohnt. Viele kreisende Segelflieger zeigten mir den weiteren Weg durch den Korridor zwischen Düsseldorf und Köln und im Handumdrehen war ich auch schon im Bergischen Land. Ich hatte mir überlegt, um den Luftraum C von Köln herum zu fliegen, doch 24km vor meiner erhofften Wende Meinerzhagen war Schluss, nur noch tote Luft voraus. Im Funk hatte ich mittlerweile schon mitgehört, dass Robin geackert war. Mir ging es zur Zeit noch gut. Mit runden 2 Metern kurbelte ich nochmal zur Basis und dann den gleichen Weg zurück, alle anderen Wege waren durch das Wetter und die Lufträume verbaut. Wieder Bayer Dormagen und das Kraftwerk Fortuna. Der Weg über Aachen, wie wir gekommen waren, sah nun gar nicht mehr so schön aus: auch hier Einheitsgrau ohne irgendeine erkennbare Struktur. Der direkte Weg in Richtung Heimat zeigte zwar auch keinerlei Entwicklung, aber immerhin war hier volle Einstrahlung. Dass sich trotzdem kein Lüftchen mehr aufwärts regte, könnt ihr euch sicher denken, sonst stände die Geschichte hier nicht. Ujnd so glitt ich dann von Nörvenich an immer schön nach Süden in der Hoffnung, noch die fehlenden 700m erkurbeln zu können. In 400m glitt ich dann über Robins Acker. Der riesige Rübenacker lag direkt an der Autobahnausfahrt. Perfekt ! Die restliche Höhe nutzte ich dann noch, um vielleicht doch noch einen Rettungsanker zu finden, aber vergeblich. Und so setzte ich mich eine Stunde nach Robins Landung neben ihn auf den Acker. Der begrüßte mich auch direkt in Begleitung des Besitzers des Feldes, einem Ballonfahrer, wie sich herausstellte. Der wartete mit seinem Korb am Rand und wollte wissen, ob ich irgendwo Cb's gesehen hätte. Keine dummen Fragen, kein Gekreische wegen dem Flurschaden. So ist Außenlanden doch richtig schön. Wenig später trafen dann auch schon die beiden Hängergespanne ein und wir legten die restliche Strecke auf dem Landweg zurück.
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Letzte Änderung am 11.6.2002 von B.W. Hennig